William Shakespeare: Shakespeares Wort-Schätze

Eine Empfehlung von Simone Drönner, freie Redakteurin

»Was sagt ein Name? Das, was Rose heißt,

Würd gleich süß unter anderm Namen duften«.

William Shakespeare hat Geburtstag – einen runden sogar, er wird 450 Jahre alt. Ihm zu Ehren hat der Shakespeare-Übersetzer Frank Günther ein faszinierendes Zitaten-Kaleidoskop aus der Feder des Jubilars zusammengetragen.

Von Hamlet und Othello über das berühmteste Liebespaar der Literaturgeschichte Romeo und Julia bis zu diversen blaublütigen Herrschern – sie alle kommen im Original und in der deutschen Übersetzung zu Wort. Das Besondere dabei: Es gibt hier nicht nur bekannte Spruch-Schnipsel, sondern wunderschöne längere Zitate aus Shakespeares Stücken, die seine Themen einfangen und interessante neue Perspektiven aufzeigen. Indem man sich blätternd durch die Kapitel liest, erfährt man viel über Shakespeares Werke und sich selbst …

Shakespeares Wort-SchätzeNichts ist dem Dichter fremd – zu fast jeder Lebenslage hat er etwas zu sagen. Kein Wunder, schließlich war er nicht nur Lyriker und Theaterautor, sondern auch Schauspieler, der sich in alle möglichen Rollen – männliche wie weibliche – hineinversetzen konnte. Seine Erfahrung und sein Gespür für seine Zeitgenossen sowie die Welt, in der er lebte, fanden Eingang in seine Texte. Was sagt uns also der Name Shakespeare? Er steht für überragende, spritzige Wortgewandtheit und meisterliche Vielseitigkeit. Da ist nicht alles schwarz-weiß, es gibt auch Grautöne im shakespeareschen Universum. Diese Fundgrube zeigt es in höchst kurzweiliger Manier.

Auf diese Weise lässt sich good old Shakespeare in seinem Jubiläumsjahr wieder neu entdecken. Außerdem macht es schlicht Spaß, in seinen unsterblichen Kosmos einzutauchen, Neues kennenzulernen und bekannten Evergreens zu begegnen. Das klappt auch unterwegs ganz gut, passt das Buch doch in jede Handtasche. Eines meiner Lieblingskapitel ist »Verflucht, verwünscht und verteufelt« – hier wird so richtig schön Gift und Galle gespuckt. Aber das soll nun nicht vertieft werden – schließlich ist ein Geburtstag zu feiern: Happy Birthday, Master Shakespeare!

Eine Empfehlung von Simone Drönner, freie Redakteurin

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