Unsere dtv-Neuerscheinungen im Februar

Das Jahr hat gerade erst angefangen und schon folgt ein Highlight auf das nächste! Unter unseren Neuerscheinungen ist nämlich wieder für jeden Geschmack etwas dabei: Elegant und lakonisch erzählt Ronja von Rönne von zwei Frauen, denen der Tod näher ist als das Leben. Auch die Protagonist*innen in dem neuen Thriller von Romy Hausmann haben nicht gerade einen ›Perfect Day‹. Mitten im Leben stehen dagegen die fünf Frauen in ›Eure Leben, lebt sie alle‹, während die 29-jährige Grace in ›Honey Girl‹ ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellt. Das jung sein keine Frage des Alters ist, bringt Iris Seidenstricker in ›Fühl dich gut – dein Leben lang!‹ auf den Punkt und Intensivpfleger Ricardo Lange berichtet in ›Intensiv‹ von dem Ausnahmezustand in deutschen Kliniken.

Alles auf Anfang

Marion Messina › Fehlstart‹

»Houellebecq hat eine Erbin.« Marianne

Nach dem Scheitern ihrer ersten Liebe zieht die 19-jährige Aurélie von Grenoble nach Paris, um ihr Leben endlich in vollen Zügen zu genießen. Außerdem will sie die provinziellen Arbeiterbiografien ihrer Eltern durch ein Jurastudium hinter sich lassen. Doch in der französischen Hauptstadt reicht es gerade mal für einen Job als Empfangsdame, der Wohnungsmarkt entpuppt sich als anarchische Zone und auch die Liebe erscheint als eine Farce zwischen freundlichen Arrangements und Pornografie. Aber dann entschließt sich Aurélie, alles auf Anfang zu setzen. Voll Zorn, Klarsicht und gnadenloser Ironie blickt Marion Messina auf das Leben und Scheitern einer jungen Frau in Paris und ins Innerste ihrer Generation.

Morgan Rogers › Honey Girl‹

»Kennen wir uns?« »Naja, wir … haben in Vegas geheiratet.«

Als einzige schwarze Frau in einer weißen Umgebung ist die 29-jährige Grace es gewohnt, überall die Beste sein zu müssen – und so hat sie auch ihr Astronomiestudium mit Bestnote bestanden. Doch nach einem Wochenende in Las Vegas gerät ihr sonst so vorbestimmtes Leben aus den Fugen: Verkatert erwacht Grace mit einer Frau namens Yuki im Bett – und einem Ehering am Finger! Und obwohl sie und Yuki noch am selben Tag getrennter Wege gehen, kann Grace Yuki nicht vergessen. Zusehends unwillig, den Karriereansprüchen ihrer Umgebung Folge zu leisten, schmeißt sie alles hin und folgt Yuki nach New York – in ein Leben, das alle Gewissheiten, Lebensziele und vor allem ihre Haltung zum Thema Liebe fundamental infrage stellt.

Sybille Hein › Eure Leben, lebt sie alle‹

Frauen wie wir – kurzzeitig aus der Spur geraten

Wer hat noch mal das Gerücht in die Welt gesetzt, dass man in der Mitte des Lebens auch in der Mitte von sich selbst angekommen ist? Ellen setzt den Abgründen ihrer Patienten immer bessere Rezepte entgegen, aber die eigenen werden zu Treibsand unter ihren Füßen. Freddy fragt sich, ob der enorme Umfang ihres Körpers die einzig sichtbare Größe in ihrem Leben darstellt. Luise verpfuscht ihre Bilderbuchfamilie, Johanna springt. Und Marianne? Der Grand Dame dieser Schicksalsgemeinschaft kriechen alte Geister durchs Schlüsselloch. Allen voran ihr früh verstorbener Sohn Jonas, der auch im Leben der anderen einmal eine große Rolle gespielt hat. Wie jede dieser fünf Frauen mit verrutschten Gewissheiten ringt, davon handelt dieser Roman.

Katz-und-Maus-Spiele

Ulla Lenze ›Der Empfänger‹

Ein deutscher Migrant in New York – im Visier der Weltmächte

Im New York der 1940er-Jahre lebt der deutsche Auswanderer Josef Klein relativ unberührt von den Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Seine Welt sind die multikulturellen Straßen Harlems, seine große Leidenschaft ist das Amateurfunken. So lernt er auch Lauren, eine junge Aktivistin, kennen, die eine große Sympathie für den stillen Deutschen hegt. Doch Josefs technische Fähigkeiten im Funkerbereich erregen die Aufmerksamkeit einflussreicher Männer, und noch ehe er das Geschehen richtig deuten kann, ist Josef bereits ein kleines Rädchen im Getriebe des Spionagenetzwerks der deutschen Abwehr. Am Beispiel ihres Großonkels stellt Ulla Lenze eindringlich die Frage nach der Verantwortung des Einzelnen vor der Geschichte.

Felicity Whitmore ›Die Heimat des Herzens‹

Die Frauen von Hampton Hall

Vereinigte Staaten, 1855. Abigail, die frühere Lady of Mahony, macht sich auf eine gefährliche Mission. Ihr Ziel ist New York–und eine wertvolle Statue, in die sie einst all ihren Schmuck gießen ließ. Sie wurde der Familie gestohlen und an einen New Yorker Multimillionär veräußert. Nun will sich Abigail ihr Eigentum zurückholen. In Captain James Maroon findet sie überraschend einen Verbündeten. Aber ihre Feinde tun alles, um Abigails Vorhaben zu verhindern.

Währenddessen muss auf Hampton Hall ihr Sohn Ebenezer um sein großes Glück bangen …

Christian Linker ›Y-Game – Sie stecken alle mit drin‹

Wer spielt hier mit wem?

Nicht einmal beim Zocken gehört Janusz richtig dazu. Als er mitbekommt, wie seine angeblichen »Freunde« über einen User namens Y reden, der ein abgefahrenes Alternate Reality Game losgetreten hat, ist sein Ehrgeiz geweckt: Wer das »Rätsel der verschwundenen Kinder« lösen will, muss virtuelle Codes knacken und in der wirklichen Welt verschlüsselte Artefakte finden. Und das Game läuft tatsächlich gerade in ihrer Stadt ab! Für Janusz ist das die perfekte Gelegenheit, den anderen zu zeigen, was er draufhat. Vielleicht kennt er Y sogar? Vielleicht ist ja doch was dran an der Story mit den verschwundenen Kindern? Jedenfalls lässt Janusz sich nicht länger ausnutzen. Glaubt er zumindest …

Kämpfe für deinen Traum

Jason Reynolds ›Für alle‹

Ein leidenschaftlicher Appell: Sei mutig und träume!

›Für alle‹ ist genau das: für jeden einzelnen. Für jeden einzelnen Menschen. Für jedes Kind. Jeden Jugendlichen. Für jeden, der einen Traum hat. Niemand weiß, wie Träume wahr werden. Manchmal verlieren wir sie aus den Augen. Manchmal vergessen wir sie. Manchmal werden sie uns gestohlen. Aber jeder hat Träume. Sich nicht unterkriegen lassen, gegen alle Widerstände an einem Traum festhalten. Davon und vom Weiterträumen handelt ›Für alle‹. Träume sind mit unzähligen Kämpfen verbunden. Viele sind schmerzhaft. Aber um glücklich zu sein, müssen wir träumen. Jeder von uns. Jede von uns.

Erin Entrada Kelly ›Die Nelsons greifen nach den Sternen‹

Träume sind unendlich

Die USA fiebern dem Start des Spaceshuttles Challenger entgegen. Gleichzeitig besuchen drei Geschwister im US-Staat Delaware die 7. Klasse und sind auf ihren eigenen Umlaufbahnen unterwegs: Der zwölfjährige Fitch verbringt jeden Nachmittag mit Flipperspielen und kämpft gegen sein explosives Temperament. Bird, seine Zwillingsschwester, träumt davon, die erste Shuttle-Kommandantin der NASA zu werden. Und Cash droht, ein zweites Mal in der 7. Klasse durchzurasseln. Als die Raumfähre in den Himmel abhebt und sich die Katastrophe ereignet, verändert sich das Leben der drei und bringt sie auf unerwartete Weise zusammen, enger als je zuvor.

Lisa Weisbrod ›Weißt du, wo die Liebe wohnt?‹

Hat die Liebe eine Adresse?

Tom will wissen, wie die Liebe aussieht. Nur, wie soll er das herausfinden? Die Liebe hat keine Adresse und keine Telefonnummer. Da hat Opa Karl eine Idee. Er nimmt Tom mit zu all den Momenten, an denen man die Liebe sehen, schmecken und fühlen kann: in Omas leckerer Erdbeermarmelade, in Papas Lächeln, in der helfenden Hand eines Freundes …

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.