Unsere dtv-Neuerscheinungen im Januar

Nicht nur Weihnachten, sondern auch unsere Neuerscheinungen stehen vor der Tür! Passend zur kalten Jahreszeit könnt ihr euch in Ruth Wares neuem Thriller in ein Chalet in den Bergen begeben oder in ›Die Dorflehrerin‹ einer beherzten jungen Lehrerin in ein bayerisches Bergdorf folgen, in dem sie die Begeisterung für Wissen bei ihren Schülern wecken will. Wer Erholung nach den Weihnachtstagen sucht, sollte vielleicht besser auf die Sauerstofftherapie in ›Miracle Creek‹ verzichten, da es dort brandgefährlich wird. Wenn ihr noch nach einem guten Vorsatz für das neue Jahr sucht, könnt ihr euch hingegen von den Minimalisten Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus in ›Love People, Use Things… weil das Gegenteil nicht funktioniert‹ inspirieren lassen oder euch mit Hilfe von ›Individuation‹ neu erfinden.

Neues Jahr, neues Ich

Joshua Fields Millburn, Ryan Nicodemus ›Love People, Use Things… weil das Gegenteil nicht funktioniert‹

Minimalismus: Weniger ist mehr

Stellen wir uns ein Leben mit »weniger« vor: weniger Sachen, weniger Stress, weniger Ablenkung, weniger Unzufriedenheit. Und jetzt mit einem »Mehr« an: Zeit, sinnstiftenden Beziehungen, innerem Wachstum, Zufriedenheit.

Minimalisten wie Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus konzentrieren sich darauf, Raum für mehr zu schaffen – um sieben grundlegende Beziehungen in unserem Leben neu bewerten und heilen zu können: die zur Wahrheit, zu Dingen, zum Selbst, zu Geld, Werten, Kreativität und vor allem zu anderen Menschen. Sie veranschaulichen das mit Geschichten, anregenden Fragen und Übungen. So verstehen wir, wie wir schädliche Verhaltensmuster beseitigen und Beziehungen besser pflegen können.

Christina Berndt ›Individuation‹

Wie werden wir zu der Person, die wir sein wollen?

Wie werde ich, wer ich sein möchte? Diese spannende Frage untersucht Christina Berndt und hat eine faszinierende Nachricht: Wir haben stets die Möglichkeit, uns neu zu erfinden. Denn das Ich ist keine feste Größe. Über die Reifung hinaus wandelt sich die Persönlichkeit, und diesen Prozess können wir aktiv gestalten.
Christina Berndt liefert spannende Einblicke in die Forschung. Sie zeigt, wie es gelingen kann, die vielen Aspekte unseres Selbst in Einklang zu bringen und uns positiv weiterzuentwickeln. Tests und Fragebögen geben weiteren Aufschluss über das eigene Ich.

Anna Hope ›Was wir sind‹

Was ist aus der Frau geworden, die du einmal sein wolltest?

Nach einer atemlosen gemeinsamen Zeit in London stehen Hannah, Cate und Lissa mit Mitte dreißig an ganz unterschiedlichen Punkten. Hannah liebt ihr Leben und das Leben mit Nathan, doch alles scheint wertlos ohne ein Kind. Cate ist nach der Geburt ihres Sohnes nach Canterbury gezogen und hat das Gefühl, sich mehr und mehr selbst zu verlieren. Und Lissa steht nach einer schwierigen Beziehung an der Schwelle zu der Verwirklichung ihres großen Traums. Was wollen wir, was können wir sein? Einfühlsam und intelligent erzählt Anna Hope von drei Frauen unserer Zeit und kommt dabei ihren Figuren so nah wie wir sonst nur uns selbst.

Beklemmende Ortschaften

Ruth Ware ›Das Chalet‹

Mit dem Schnee kommt der Tod

Ein Luxus-Chalet in den französischen Alpen mitten im tiefsten Winter. Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Social-Media-Start-ups haben sich hier eingemietet, um über das Übernahmeangebot eines großen Unternehmens zu diskutieren. Die Stimmung ist angespannt. Alle hier haben etwas zu verlieren. Und manche viel zu gewinnen. Dann beginnt das Grauen: Ein Mitglied der Gruppe nach dem anderen wird ermordet oder verschwindet. Nach einem Lawinenabgang ist das Chalet von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Handyempfang. Der Killer muss einer der Gäste sein …

Leo Hart ›Die Burg‹

Nur wer mitmacht, überlebt: Ein geradezu visionärer Thriller

Deutschland in naher Zukunft: Die moderne Elite hat sich in ländliche Enklaven zurückgezogen, die mittelalterliche Burg gilt als perfekter Ort für eine autarke Lebensgemeinschaft. Saltzman, seinerzeit Gründungsmitglied einer solchen Enklave und inzwischen Taskforce der Polizei, kehrt auf die Burg zurück. Sein Freund Henry Leyland, ein weltweit renommierter Nanotechniker, hat ihn gerufen – doch als Saltzman in der Burg eintrifft, ist Leyland tot. Saltzman nimmt die Ermittlungen an sich und stellt fest: Leyland forschte an der nächsten Stufe der Entwicklung des Menschen. Er hat Saltzman verschlüsselte Botschaften hinterlassen, die den Schlüssel zum Tatmotiv enthalten könnten …

Angie Kim ›Miracle Creek‹

Zwischen Liebe und Lügen, Schuld und Sehnsucht

In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia unterzieht sich eine kleine Gruppe von Menschen einer Sauerstofftherapie – sie alle hoffen auf Heilung von Krankheiten, Linderung von Behinderungen. Dann geht eines Abends die Unterdruckkammer in Flammen auf. Zwei Menschen sterben – Kitt, die eine Familie mit fünf Kindern zurücklässt, und Henry, ein autistischer achtjähriger Junge. Monate später sitzt Henrys Mutter Elizabeth wegen Brandstiftung und Mord auf der Anklagebank. Und die Beweise scheinen erdrückend. Aber hat sie wirklich ihren eigenen Sohn ermordet? Denn während die Überlebenden, Freunde, Verwandte und Bekannte vor Gericht aussagen, wird schnell klar: In Miracle Creek hat jeder etwas zu verbergen.

Ende gut, alles gut?

Holly Bourne ›Happy End gibt’s nur im Film‹

Wer braucht schon ein Happy End?!

Liebe ist was für Idioten. Das zumindest findet Audrey. Nach der Trennung ihrer Eltern muss sie allein mit ihrer frustrierten Mutter zurechtkommen. Deshalb nimmt sie einen Nebenjob im Kino an und trifft dort auf Harry. Der ist eigentlich der nächste Martin Scorsese, nur weiß das noch niemand. Während er auf seinen Durchbruch als Filmemacher wartet, verbringt er seine Zeit mit dem Aufsaugen von Popcorn, mit Flirten und mit Grasrauchen. Damit ist er ganz sicher nicht Audreys Traumtyp. Trotzdem verlieben sich die beiden Hals über Kopf ineinander. Audrey fühlt sich, als wäre sie in einem dieser Kitschfilme gelandet, die sie eigentlich so verabscheut. Aber ein Happy End gibt es eben nur im Film …

Rachael Lippincott, Mikki Daughtry, Tobias Iaconis ›Drei Schritte zu dir‹

Kann man jemanden lieben, den man nicht berühren darf?

»Ich habe die Bedeutung von menschlicher Berührung nie verstanden…bis ich sie nicht haben konnte.«

Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme.

Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen.

Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?

Bettina Seidl ›Die Dorflehrerin‹

Eine beherzte junge Lehrerin zwischen Berufung und Liebe

Tannau im Berchtesgadener Land. Als Antonie Weber, bei den Englischen Fräulein in München zur Lehrerin ausgebildet, 1911 im Bergdorf Tannau ihre erste Stelle antritt, rollt ihr eine Lawine von Misstrauen und Vorurteilen entgegen. Aber Antonie ist aus hartem Holz geschnitzt. Als Waise aufgewachsen, war ihr eigener Weg zu Bildung und Beruf hart erkämpft. Lehrerin zu sein ist ihre wahre Berufung, verfügt sie doch über die Gabe, ihre Schüler für das Lernen zu begeistern und ihnen den Wert von Bildung nahezubringen. So findet sie in ihren kleinen Schützlingen schnell Verbündete. Als sie sich in den Revierförster Sebastian verliebt, steht sie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Folgt sie ihrer Berufung oder ihrem Herzen?

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