Unsere dtv-Neuerscheinungen im Juli

Dunkle Familiengeheimnisse, unbeschwerte Roadtrips und die grenzenlosen Weiten des Himmels – unsere Neuerscheinungen im Juli bieten den perfekten Lesestoff für den Sommerurlaub!

In ›Was ich nie gesagt habe‹ setzt Susanne Abel eindringlich die Geschichte aus ›Stay away from Gretchen‹ fort. Gretchens Sohn Tom steht vor der Frage: Wer ist Familie? Hoch in die Luft verschlägt es Marian Graves in ›Kreiseziehen‹, die bei dem Versuch, die Erde in der Längsachse zu umrunden, spurlos verschwindet. Hoch hinaus in die Einsamkeit des Weltraums geht es auch für die NASA-Crew in Chris Hadfields Thriller ›Die Apollo-Morde‹, die plötzlich feststellt, dass möglicherweise ein Mörder unter ihnen ist…

Neues für Jugendliche und Jungebliebene

Sarah J. Maas ›Crescent City 2 – Wenn ein Stern erstrahlt‹

Liebe, Lügen – und gefährliche Geheimnisse

Nachdem Bryce den Tod ihrer besten Freundin gerächt und Crescent City gerettet hat, schließt sie mit den göttlichen Asteri einen Pakt: Wenn sie und Hunt sich unauffällig verhalten, werden sie für ihre Verbrechen nicht bestraft. Doch mit ihrer neu erwachten Magie zieht Bryce die Aufmerksamkeit der Rebellen auf sich, die sie auf ihre Seite ziehen wollen. Aber Bryce will weder in eine Rebellion verwickelt werden noch den Befehlen der Asteri weiterhin folgen. Gemeinsam mit Hunt schmiedet sie einen eigenen Plan. Der aber ist hochgefährlich …

Robert Habeck und Andrea Paluch ›Sommergig‹

Roadtrip nach Kopenhagen

Tom ist verliebt in Penny, die unnahbare Sängerin einer Schülerinnen-Rockband. Als die Mädchen zu einem Nachwuchsfestival nach Kopenhagen eingeladen werden und ihn als Fahrer aussuchen, ist Tom überglücklich. Es ist glühend heiß in Kopenhagen, Leute aus der ganzen Welt kommen zusammen, um zu tanzen und zu feiern. Aber dann herrscht Katerstimmung, denn nichts klappt so, wie die fünf es sich erträumt haben. Als schließlich ein syrischer Flüchtling ihre Hilfe braucht, kommt es zum Streit. Zu unterschiedlich sind ihre Vorstellungen von Freiheit und Idealen …

Hannah Klümper ›Catcalls – Auch Worte sind Belästigung‹

Mit Kreide gegen sexualisierte Belästigung

»Geiler Arsch!« oder »Du hast ja gar keine Titten!« sind nur zwei von unendlich vielen dummen Sprüchen, die sich Mädchen, Frauen und diversgeschlechtliche Menschen in Deutschland und aller Welt ständig anhören müssen. Einfach so, öffentlich. Die Leute gucken, ein paar schütteln den Kopf, keiner sagt was. Catcalling nennt man das. Oft bleibt bei den Betroffenen ein Gefühl von Scham, Schuld und Angst zurück: Hab ich was falsch gemacht? War es nur ein Kompliment? Wie kann ich mich wehren? Die Chalk-Back-Bewegung hat eine klare Antwort: nicht mehr schweigen oder wegschauen! Weltweit gibt es über 280 Gruppen, 119 davon in Deutschland. Aktivist:innen schreiben die Catcalls mit Kreide auf die Straße – genau dort, wo sie passiert sind, und machen sie auch auf Instagram sichtbar.

Hoch im Himmel

Maggie Shipstead ›Kreiseziehen‹

Im Himmel gibt es keine Grenzen

Marian Graves ist ein Wildfang von Kindesbeinen an. Im heimatlichen Montana sucht sie stets das nächste Abenteuer und scheut keine Gefahr. Besonders angetan hat es ihr das Fliegen – sie träumt davon, über den Wolken zu schweben. Aber um ihr Ziel zu erreichen, muss sie Hindernisse meistern und Opfer bringen. 1950 startet Marian den Versuch, als erste Person die Erde in der Längsachse zu umrunden. Doch in der Antarktis verschwindet sie und lässt nur ein Logbuch zurück.

2014 verkörpert die skandalerschütterte Hollywoodschauspielerin Hadley Baxter die Rolle der zum Mythos gewordenen Marian Graves und begibt sich auf die ganz eigene Spurensuche dieser ungewöhnlichen Frau.

Chris Hadfield ›Die Apollo-Morde‹

»Houston, wir haben ein Problem!«

Houston 1973. Apollo 18 startet – eine letzte, streng geheime Mission zum Mond. Auf der Mondoberfläche sollen Gesteinsproben gesammelt werden, die Unglaubliches versprechen. Doch nicht nur die US-amerikanische Crew, auch die Sowjetunion ist hinter den bislang verborgenen Schätzen des Mondes her. Der Flugleiter Kazimieras »Kaz« Zemeckis aus Houston muss alles tun, um die NASA-Crew zusammenzuhalten und gleichzeitig seinen sowjetischen Rivalen immer einen Schritt voraus zu sein. Aber nicht jeder an Bord von Apollo 18 ist ganz der, der er zu sein scheint. Es häufen sich die Anzeichen, dass einer von ihnen ein Mörder ist und Schreckliches im Sinn hat. Die Mission ist in höchster Gefahr, der Ausgang ungewiss.

Stefan Ulrich ›Und wieder Azzurro‹

Im Flugzeug nach Italien

Als wir nicht aus dem Land durften, haben wir erst verstanden, wie kostbar das Reisen ist. Wie oft haben wir in Gedanken die Koffer gepackt und sind nach Süden aufgebrochen?

Stefan Ulrich hat sich vorgenommen, das Land, das er von Kindheit an kennt, in dem er gearbeitet hat, dem er seine großen Bucherfolge verdankt, völlig neu zu erleben, zu erschmecken, zu erfahren. Autobahnen sind tabu, Nebenstraßen Pflicht, Zeit spielt keine Rolle, Reisen im elementaren Sinne. Er lässt sich treiben von den Alpen bis zum Ätna, macht Station, wo er noch nie war, trifft Menschen, die ihm dieses uralte Faszinosum Italien noch näherbringen.

Lesestoff für den Sommerurlaub

Julia Bruns ›Die Langeweile stirbt zuletzt‹

Cosy Crime im Altenheim

Das Leben im Seniorenheim ist langweilig. Helmut wusste das vorher, aber seine Frau Margot schwört im Alter auf drei geregelte Mahlzeiten, einen Wäscheservice und einen Fitnessraum. Seinen Einwand, dass eine JVA die gleichen Vorzüge bietet, überhört sie großzügig. Nun teilt sich Helmut mit Gerhard eine Flasche Bier, sucht in Séancen Kontakt zu verstorbenen Haustieren und berät Hannelore bei der Vorbereitung ihres Begräbnisses.

Bis zu dem Tag, an dem Küchenhilfe Selma mit einer Fleischgabel in der Nase tot aufgefunden wird. Endlich kommt Leben in die Bude und Helmut läuft zu Hochform auf.

Moritz Matthies ›Da ist was im Busch‹

Erdmännchen-Spaß mit Lach-Garantie

Dass die neuen Chefs im Wald plötzlich die Erdmännchen sind, ist zwar für Rufus und Ray famos, passt aber nicht allen. Unter dem Deckel brodelt es gehörig. »Dann macht doch Demokratie«, schlägt Rufus vor und stößt bei den Waldbewohnern auf sehr viel offenere Ohren als erwartet. Tatsächlich sieht es mit Feldhäsin Grete als erste Präsidentin für eine Weile so aus, als könnte sich alles zum Guten und Schönen und Friedlichen fügen. Bis erst eine Haussau samt Ferkelchen auftaucht und nach Keiler Herrmann fragt – und dann auch noch drei sibirische Braunbären durchs Gehölz brechen, für die, wie sich herausstellt, Demokratie ein Fremdwort ist. Höchste Zeit für Rufus und Ray, durch eine geniale Idee den Wald zu retten!

Markus Orths ›Ewig währt am längsten – Tante Ernas letzter Tanz‹

Alles hat ein Ende – oder?

Nächster Halt: “Niederkrüchten.” Kaum ist Harald aus dem Bus gestiegen, spürt er wieder diese Heimatzähe. Hier bei seinen alten Eltern hat sich kaum etwas verändert. Auch die beste Freundin seiner Mutter, Klärchen, wohnt noch mit ihrer schlechtgelaunten Tante nebenan. Als Klärchen Harald wiedersieht, beklagt sie sich, wie selten ihre eigene Tochter sich zuhause blicken lässt. Und schon fasst sie einen Plan: Sie ruft ihre Tochter an und behauptet, Tante Erna sei gestorben. So ein Begräbnis ist ja eine große Sache. Wer kann da schon Nein sagen …

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